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Geldanlage

Notgroschen

Eiserne Reserve von etwa drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto. Keine Geldanlage, sondern Sicherheitspuffer — damit du in Krisen nicht zum falschen Zeitpunkt Anteile verkaufen musst.

Der Notgroschen ist eine liquide Reserve für unerwartete Ausgaben oder Einkommensausfälle — etwa Reparaturen, Jobverlust oder Zahnarztrechnungen. Als Faustregel gelten drei bis sechs Netto-Monatsausgaben, bei Selbstständigen eher sechs bis zwölf.

Er gehört auf ein Tagesgeldkonto, nicht ins Wertpapierdepot: Würdest du im Notfall in einem Kurstief verkaufen müssen, wäre das teuer. Er ist kein Renditeprodukt, sondern Versicherung gegen erzwungene Verkäufe.

Erst wenn der Notgroschen steht, lohnt es sich, in ETFs zu investieren. So bleibst du handlungsfähig und kannst Kursschwankungen aussitzen.

Beispiel: Bei monatlichen Fixkosten von 2.000 € ergibt sich ein Notgroschen von 6.000 bis 12.000 € (drei bis sechs Monate).

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