Zins-Radar: Was bleibt real übrig?
Nominal ist nur die halbe Wahrheit. Erst nach Abzug der Inflation zeigt sich, ob dein Geld wächst oder schleichend an Kaufkraft verliert. Der Zins-Radar stellt Leitzins, Tagesgeld, Festgeld und Geldmarkt der Inflation gegenüber — redaktionell eingeordnet, ohne Affiliate-Vergleich.
Realzins = Nominalzins − Inflation. Aktuell liegt die Inflation bei 2,3 %. Nur wo der Nominalzins darüber liegt, wächst deine Kaufkraft. Sichere Anlagen bewegen sich derzeit knapp über oder um die Nulllinie.
Die Einordnung: Mit einer Inflation um 2,3 % und einem EZB-Zins von 2,25 % bringen sichere Anlagen real kaum mehr als den Erhalt der Kaufkraft. Gutes Tagesgeld liegt leicht im Plus, Geldmarkt und EZB-nahe Produkte pendeln um die Nulllinie. Wer Geld auf dem unverzinsten Girokonto liegen lässt, verliert real spürbar. Für den sicheren Teil des Vermögens gilt: Zins mitnehmen, aber keine Wunder erwarten — echte Realrendite über der Inflation gibt es langfristig vor allem bei Sachwerten und Aktien, dafür mit Schwankung.
Redaktionelle Referenzwerte auf Basis von EZB- und Bundesbank-Daten, Stand 2026-07. Tagesgeld-Spitzenzinsen sind häufig zeitlich begrenzte Aktionszinsen. Realzins = Nominalzins − Inflationsrate (vereinfacht, ohne Steuer auf Kapitalerträge). Keine Anlageberatung, kein Produktvergleich.