Rebalancing
Das Zurückführen des Depots auf die ursprüngliche Zielaufteilung. Nach Kursbewegungen weicht die Gewichtung ab; durch Umschichten (oder gezieltes Nachkaufen) stellst du das Risikoprofil wieder her.
Rebalancing bringt ein Depot auf die geplante Aufteilung zurück. Steigen Aktien stark, wächst ihr Anteil über das Ziel — das Portfolio wird riskanter als gewollt. Du stellst die Gewichtung wieder her, indem du Gewinner verkaufst oder Verlierer nachkaufst.
Üblich sind zwei Methoden: zeitbasiert (einmal pro Jahr) und schwellenbasiert (erst wenn eine Anlageklasse mehr als etwa 5 Prozentpunkte abweicht). Am günstigsten ist Rebalancing über neue Sparraten statt über Verkäufe, weil dann keine Steuer entsteht.
Bei Verkäufen im Depot fallen Abgeltungsteuer und ggf. Kosten an; berücksichtige das, bevor du umschichtest.
Beispiel: Zielquote 70 % Aktien / 30 % Anleihen, Ist 78 / 22 bei 100.000 € Depot: Du schichtest 8.000 € von Aktien in Anleihen um (oder lenkst neue Sparraten dorthin).
