Zum Inhalt springen
Marktdaten · Orientierungswerte, Stand 10/2026 DAX 25.200 EUR/USD 1,14 Tagesgeld 4 % Bauzins 10J 4,05 % Gold/oz 3.670 € Inflation 3,3 % ▲
Geldanlage

Rebalancing

Das Zurückführen des Depots auf die ursprüngliche Zielaufteilung. Nach Kursbewegungen weicht die Gewichtung ab; durch Umschichten (oder gezieltes Nachkaufen) stellst du das Risikoprofil wieder her.

Rebalancing bringt ein Depot auf die geplante Aufteilung zurück. Steigen Aktien stark, wächst ihr Anteil über das Ziel — das Portfolio wird riskanter als gewollt. Du stellst die Gewichtung wieder her, indem du Gewinner verkaufst oder Verlierer nachkaufst.

Üblich sind zwei Methoden: zeitbasiert (einmal pro Jahr) und schwellenbasiert (erst wenn eine Anlageklasse mehr als etwa 5 Prozentpunkte abweicht). Am günstigsten ist Rebalancing über neue Sparraten statt über Verkäufe, weil dann keine Steuer entsteht.

Bei Verkäufen im Depot fallen Abgeltungsteuer und ggf. Kosten an; berücksichtige das, bevor du umschichtest.

Beispiel: Zielquote 70 % Aktien / 30 % Anleihen, Ist 78 / 22 bei 100.000 € Depot: Du schichtest 8.000 € von Aktien in Anleihen um (oder lenkst neue Sparraten dorthin).

Rebalancing-Rechner ›
Mehr zum Thema Geldanlage Zur Themenwelt Geldanlage ›

Verwandte Begriffe

‹ Alle 124 Begriffe im Finanz-Glossar