Was spart dir das Jobrad wirklich?
Radpreis, Laufzeit und Steuersatz eingeben — sofort siehst du die echte Netto-Belastung pro Monat und die Ersparnis gegenüber dem Barkauf. Mit der 0,25-%-Versteuerung, Stand 2026.
Die Leasingrate wird aus dem Brutto gezahlt — du sparst Steuer und Sozialabgaben. Versteuern musst du nur 0,25 % des Radpreises als geldwerten Vorteil.
Rad & Laufzeit
Bruttolistenpreis (UVP) des Rads eingeben und die Leasingdauer wählen — meist 36 Monate.
Steuer & Abgaben
Deinen Grenzsteuersatz einstellen und angeben, ob du unter der Beitragsbemessungsgrenze liegst.
Ersparnis sehen
Sofort: die echte Netto-Belastung pro Monat und die Ersparnis gegenüber dem Barkauf.
Vereinfachte Modellrechnung (Stand 2026). Angenommene Leasingkosten inkl. Versicherung rund 12 % des UVP über die Laufzeit und Sozialabgaben-Ersparnis von rund 20 % unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze — die realen Werte hängen vom konkreten Angebot ab. Geldwerter Vorteil nach der 0,25-%-Regel (§ 8 Abs. 2 EStG) für Fahrräder und Pedelecs bis 25 km/h. Keine Steuerberatung.
Wann brauchst du diesen Rechner?
Bevor du ein Jobrad-Angebot annimmst: sehen, was dich das Rad netto wirklich kostet.
Der Steuervorteil klingt gut — hier wird sichtbar, wie groß er in Euro tatsächlich ist.
Je höher dein Grenzsteuersatz, desto mehr bringt die Gehaltsumwandlung.
Gutverdiener sparen keine Sozialabgaben mehr — der Toggle zeigt den Unterschied.
Häufige Fragen
Wie funktioniert das Jobrad per Gehaltsumwandlung?+
Der Arbeitgeber least das Rad und behält die Leasingrate von deinem Bruttogehalt ein. Weil die Rate aus dem Brutto statt aus dem Netto bezahlt wird, sparst du darauf Steuern und — bis zur Beitragsbemessungsgrenze — Sozialabgaben. Versteuern musst du nur einen kleinen geldwerten Vorteil. Nach der Laufzeit (meist 36 Monate) kannst du das Rad oft zu einem Restwert übernehmen.
Wie wird das Dienstrad versteuert?+
Seit 2020 gilt für Fahrräder und Pedelecs bis 25 km/h die 0,25-%-Regel: Versteuert wird monatlich 1 % eines Viertels des auf volle 100 Euro abgerundeten Bruttolistenpreises. Bei einem 3.000-Euro-Rad sind das rund 7 Euro geldwerter Vorteil im Monat — auf diesen kleinen Betrag zahlst du Steuer und Sozialabgaben, nicht auf den vollen Radpreis.
Lohnt sich das Jobrad gegenüber dem Barkauf?+
In den meisten Fällen ja, weil du die Leasingrate aus dem Brutto zahlst. Wie groß die Ersparnis ist, hängt vor allem von deinem Grenzsteuersatz ab: je höher, desto mehr. Wer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient, spart keine Sozialabgaben mehr und damit weniger. Entscheidend ist außerdem der Übernahmepreis am Ende — den solltest du in die Rechnung einbeziehen.
Was passiert am Ende der Leasinglaufzeit?+
Üblicherweise bietet der Leasinggeber an, das Rad zu einem Restwert von rund 18 % des ursprünglichen UVP zu übernehmen. Übernimmst du es günstiger oder wird es dir geschenkt, kann das Finanzamt die Differenz zu einem fiktiven Restwert (pauschal 40 % nach zwei Jahren, günstig versteuerbar) als geldwerten Vorteil ansetzen. Rechne den Übernahmepreis deshalb in die Gesamtkosten mit ein.
Ist es günstiger, wenn der Arbeitgeber das Rad zusätzlich zahlt?+
Ja. Stellt der Arbeitgeber das Dienstrad zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn bereit — also ohne Gehaltsumwandlung —, ist der geldwerte Vorteil steuerfrei (0 %). Dann ist das Rad für dich praktisch kostenlos. Dieser Rechner bildet den häufigeren Fall der Gehaltsumwandlung ab.