Welche Rechtsform passt zu dir?
Sieben kurze Fragen zu Haftung, Gewinn, Partnern und Zukunftsplänen — am Ende bekommst du eine passende Rechtsform mit Begründung, vom Einzelunternehmen bis zur GmbH mit Holding. Als Orientierung, nicht als Beratung.
Orientierung auf Basis gängiger Kriterien, keine Rechts- oder Steuerberatung. Die tatsächliche Rechtsformwahl hängt von deinem Einzelfall ab und sollte mit einer Steuerberatung abgestimmt werden. Steuervorteile der GmbH greifen vor allem bei einbehaltenen Gewinnen.
Häufige Fragen
Wie verlässlich ist der Rechtsform-Finder?+
Der Test bündelt die Faktoren, die die Rechtsformwahl am stärksten bestimmen: Haftungsrisiko, Gewinnhöhe über dem Lebensunterhalt, Zahl der Gründer, Exit-Absichten, Bereitschaft zu Kapital und Formalaufwand, Wegzugspläne und die Absicht, im Unternehmen zu investieren. Er liefert eine fundierte Orientierung — die endgültige Wahl gehört in die Hände einer Steuer- und Rechtsberatung, die deinen Einzelfall kennt.
Was ist der Unterschied zwischen UG und GmbH?+
Die UG (haftungsbeschränkt) ist rechtlich eine GmbH-Variante mit denselben Haftungsvorteilen, aber ohne die 25.000 € Mindeststammkapital — die Gründung ist schon ab 1 € möglich. Dafür muss die UG einen Teil ihrer Gewinne ansparen, bis das Stammkapital einer GmbH erreicht ist, und wird dann in eine GmbH umgewandelt. Für kapitalschwache Gründer mit Haftungsbedarf ist sie die Brücke zur GmbH.
Warum senkt ein geplanter Wegzug die Empfehlung zur GmbH?+
Eine GmbH ist auf Langfristigkeit und einen Lebensmittelpunkt in Deutschland ausgelegt. Bei einem Wegzug ins Ausland können erhebliche steuerliche Folgen entstehen (etwa die Wegzugsbesteuerung auf stille Reserven der Anteile). Es gibt Gestaltungen, diese zu vermeiden, aber sie kosten Aufwand und Geld. Wer konkret auswandern will, sollte das vor der Gründung einer GmbH bedenken.
Ist das eine Rechts- oder Steuerberatung?+
Nein. Der Rechtsform-Finder ist eine Orientierungshilfe auf Basis gängiger Kriterien und ersetzt keine individuelle Beratung. Die konkrete Rechtsformwahl, ihre steuerliche Gestaltung und der Weg dorthin (Neugründung, Umwandlung) sollten mit einer Steuerberatung und ggf. einem Notar abgestimmt werden.