Was kostet dich die Gründung?
Einmalige Kosten, Kapitalbedarf und laufende Kosten pro Jahr — für Einzelunternehmen, GbR, UG und GmbH im direkten Vergleich. Plus die kumulierten Kosten über deinen Zeitraum.
Kapitalbedarf ≠ Kosten: Das Stammkapital gehört weiter dir bzw. der Gesellschaft. Echte Kosten sind nur Notar, Register, Anmeldung und die laufende Buchhaltung.
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Über wie viele Jahre du die Kosten betrachten willst — einmalig plus laufend.
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Einzelunternehmen, GbR, UG und GmbH nebeneinander, mit Kapitalbedarf.
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Die kumulierten Kosten über deinen Zeitraum — der ehrliche Preis der Rechtsform.
Kosten sind nur die halbe Rechnung: Die laufenden Mehrkosten der GmbH lohnen sich, wenn ihr Steuervorteil sie übersteigt. Ob das bei dir der Fall ist, zeigt der Rechtsform-Steuervergleich.
Vereinfachte Orientierung mit redaktionellen Faustwerten (Stand 2026). Notar-, Beratungs- und Buchhaltungskosten schwanken stark nach Einzelfall und Dienstleister. Das Stammkapital ist Kapitalbedarf, kein Kostenpunkt. Ohne Gewähr, keine Rechts- oder Steuerberatung.
Wann brauchst du diesen Rechner?
Sehen, welche einmaligen und laufenden Kosten die Wunsch-Rechtsform mitbringt.
Die UG spart Stammkapital, die laufenden Kosten sind bei beiden ähnlich hoch.
Was der Schritt von der Personen- zur Kapitalgesellschaft pro Jahr wirklich kostet.
Die laufenden Mehrkosten der GmbH gegen ihren Steuervorteil stellen — dafür gibt es den Rechtsform-Steuervergleich.
Häufige Fragen
Was kostet eine GmbH-Gründung?+
Als Faustwert fallen einmalig rund 800 bis 1.000 Euro für Notar und Handelsregister an, dazu ggf. Beratungskosten. Hinzu kommt das Stammkapital von 25.000 Euro, von dem mindestens die Hälfte eingezahlt werden muss — das ist aber kein Kostenpunkt, sondern Kapital, das der GmbH gehört. Laufend solltest du mit rund 1.500 bis 2.500 Euro pro Jahr für Buchhaltung und Jahresabschluss rechnen. Die Werte sind Orientierung und schwanken je nach Aufwand.
Wie unterscheidet sich die UG von der GmbH bei den Kosten?+
Die UG (haftungsbeschränkt) kann schon ab 1 Euro Stammkapital gegründet werden und ist bei den einmaligen Kosten etwas günstiger, weil oft ein vereinfachtes Musterprotokoll genügt. Die laufenden Kosten für Bilanz und Jahresabschluss sind aber praktisch gleich hoch wie bei der GmbH, weil auch die UG bilanzierungspflichtig ist. Die Ersparnis liegt also vor allem beim Startkapital, nicht bei den laufenden Kosten.
Warum ist das Stammkapital kein Kostenpunkt?+
Das Stammkapital verlässt dein Vermögen nicht — es geht von deinem Privatkonto auf das Konto der GmbH und gehört dann der Gesellschaft. Du kannst es für Investitionen, Betriebsmittel oder laufende Ausgaben nutzen. Es ist also gebundenes Kapital, kein verlorener Aufwand. Der Rechner weist es deshalb getrennt von den echten Kosten als Kapitalbedarf aus.
Sind die laufenden Kosten der GmbH wirklich so hoch?+
Sie sind höher als beim Einzelunternehmen, weil die GmbH bilanzieren und einen Jahresabschluss erstellen muss. Allerdings ist auch ein gewerbliches Einzelunternehmen ab einem gewissen Gewinn bilanzierungspflichtig. Die reinen Mehrkosten der GmbH gegenüber einem erfolgreichen Einzelunternehmen liegen daher oft niedriger als der absolute Betrag vermuten lässt — grob bei 1.000 bis 2.000 Euro pro Jahr.
Sind das exakte Preise?+
Nein. Es sind redaktionelle Faustwerte zur Orientierung. Notarkosten, Beratungshonorare und die Kosten für Buchhaltung und Jahresabschluss hängen stark vom Einzelfall, vom Umfang und vom Dienstleister ab. Für eine belastbare Kalkulation hole konkrete Angebote von Notar und Steuerberatung ein.