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Was kostet die Grunderwerbsteuer?

Kaufpreis eingeben und Bundesland wählen — sofort siehst du deine Grunderwerbsteuer und was dieselbe Immobilie in jedem anderen Bundesland kosten würde.

Prinzip · Kaufnebenkosten

Steuer = Kaufpreis × Landessatz. Die Sätze reichen von 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % — bei gleichem Preis fast das Doppelte.

Quelle: GrEStG / Landesfinanzministerien · Stand 2026
✓ Kostenlos & ohne Anmeldung · Quellen offengelegt
So funktioniert der Rechner
01

Kaufpreis eingeben

Der Kaufpreis der Immobilie ist die Bemessungsgrundlage.

02

Bundesland wählen

Der Steuersatz unterscheidet sich je Bundesland erheblich.

03

Steuer vergleichen

Deine Grunderwerbsteuer — und was sie in jedem Land kostet.

→ Ergebnis: deine Grunderwerbsteuer und der Vergleich aller 16 Bundesländer.

Bundesland
Grunderwerbsteuer LIVE
Steuer in Berlin
30.000
6,0 % vom Kaufpreis
Kaufpreis500.000
50.000 €3.000.000 €
Was dieselbe Immobilie in jedem Land kostet
Bayern
17.500
Baden-Württemberg
25.000
Niedersachsen
25.000
Rheinland-Pfalz
25.000
Sachsen-Anhalt
25.000
Thüringen
25.000
Bremen
27.500
Hamburg
27.500
Sachsen
27.500
Berlin
30.000
Hessen
30.000
Mecklenburg-Vorpommern
30.000
Brandenburg
32.500
Nordrhein-Westfalen
32.500
Saarland
32.500
Schleswig-Holstein
32.500

Grunderwerbsteuer = Kaufpreis × Landessatz (Stand 2026). Die Sätze können von den Ländern geändert werden. Nicht enthalten sind Notar- und Grundbuchkosten sowie eine mögliche Maklerprovision — diese zeigt der Kaufnebenkosten-Rechner. Keine Steuerberatung.

Wann brauchst du diesen Rechner?

1
Kaufnebenkosten planen

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Posten der Kaufnebenkosten.

2
Standort vergleichen

Zwischen Bundesländern liegen fast drei Prozentpunkte Unterschied.

3
Eigenkapital kalkulieren

Die Steuer ist aus Eigenkapital zu zahlen und selten mitfinanzierbar.

4
Grundstück & Haus trennen

Bei Neubau kann die Aufteilung die Bemessungsgrundlage senken.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?+

Sie liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (u. a. Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Saarland, Thüringen). Bemessungsgrundlage ist der Kaufpreis der Immobilie. Bei einem Kaufpreis von 500.000 € reicht die Steuer damit von 17.500 € bis 32.500 € — ein Unterschied von 15.000 € allein durch den Standort.

Wann wird die Grunderwerbsteuer fällig?+

Nach dem notariellen Kaufvertrag setzt das Finanzamt die Steuer fest; sie ist in der Regel innerhalb eines Monats nach dem Bescheid zu zahlen. Erst nach Zahlung stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, die für die Eintragung als Eigentümer im Grundbuch nötig ist. Die Steuer muss daher aus Eigenkapital vorhanden sein.

Kann ich die Grunderwerbsteuer sparen?+

Legal lässt sie sich senken, indem bewegliches Zubehör (etwa Einbauküche, Markise, Sauna) im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen wird — dafür fällt keine Grunderwerbsteuer an. Bei Neubauten kann die Trennung von Grundstücks- und Bauvertrag helfen, sodass nur das Grundstück besteuert wird. Beides sollte sauber dokumentiert und nicht überzogen werden, sonst prüft das Finanzamt.

Ist die Grunderwerbsteuer steuerlich absetzbar?+

Bei selbstgenutzten Immobilien nicht. Bei vermieteten Immobilien zählt sie zu den Anschaffungsnebenkosten und wird über die Abschreibung (AfA) anteilig über die Nutzungsdauer geltend gemacht — nicht sofort in voller Höhe. Der auf den Grund und Boden entfallende Teil ist allerdings nicht abschreibbar.