Die Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen. Sie ist wichtig, sobald andere finanziell von dir abhängen — Partner, Kinder oder eine gemeinsam finanzierte Immobilie. Weil sie reinen Todesfallschutz ohne Sparanteil bietet, ist sie sehr günstig. Als Faustregel für die Versicherungssumme gelten das drei- bis fünffache Jahresbruttogehalt plus noch offene Kredite (etwa die Restschuld der Baufinanzierung). Paare gestalten sie am besten über Kreuz: Jeder Partner versichert das Leben des anderen und ist selbst Versicherungsnehmer — so fällt die Auszahlung im Todesfall nicht in den Nachlass und löst keine Erbschaftssteuer aus. Wer niemanden finanziell absichern muss, braucht keine Risikolebensversicherung.
Über den eigenen Tod denkt niemand gern nach. Wer aber Menschen zurücklässt, die auf sein Einkommen angewiesen sind, sollte genau das einmal tun — es kostet wenig und schützt viel.
Wann sie wichtig ist
Die Risikolebensversicherung ist immer dann nötig, wenn andere finanziell von dir abhängen: Partner, Kinder oder eine gemeinsam finanzierte Immobilie. Stirbt der Hauptverdiener, sollen die Hinterbliebenen nicht auch noch das Haus verlieren. Wer niemanden absichern muss, braucht sie nicht.
Wie hoch die Summe?
Als grobe Faustregel das drei- bis fünffache Jahresbruttogehalt, plus noch offene Kredite — vor allem die Restschuld der Baufinanzierung. So haben die Hinterbliebenen genug, um ihr Leben finanziell neu zu ordnen.
Erstaunlich günstig
Weil sie reinen Todesfallschutz ohne Sparanteil bietet, ist die Risikolebensversicherung sehr preiswert. Verwechsle sie nicht mit der teuren Kapitallebensversicherung: Vermögensaufbau gelingt separat mit einem ETF-Sparplan besser — die Risikoleben ist nur für den Schutz da.
Der clevere Trick: Über Kreuz
Paare gestalten die Police am besten über Kreuz: Jeder versichert das Leben des anderen und ist selbst Versicherungsnehmer. Stirbt einer, fällt die Auszahlung nicht in den Nachlass und löst keine Erbschaftssteuer aus. Ohne diese Gestaltung kann die Summe steuerpflichtig werden.
In Kürze
- Nötig, sobald andere finanziell von dir abhängen.
- Summe: 3–5 Jahresbruttogehälter plus offene Kredite.
- Günstig, weil reiner Risikoschutz ohne Sparanteil.
- Über Kreuz abschließen — spart im Todesfall Erbschaftssteuer.
Die Risikolebensversicherung ist immer dann wichtig, wenn andere finanziell von dir abhängen: Partner, Kinder oder eine gemeinsame Immobilie. Sie zahlt im Todesfall eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen — und ist erstaunlich günstig, weil sie reinen Todesfallschutz ohne Sparanteil bietet. Als Faustregel gelten drei bis fünf Jahresbruttogehälter plus offene Kredite. Paare sichern sich am besten über Kreuz ab (jeder versichert den anderen), das spart im Todesfall Erbschaftssteuer. Ohne finanziell Abhängige braucht man sie nicht.
Häufige Fragen
Wer braucht eine Risikolebensversicherung?+
Jeder, von dem andere finanziell abhängen: Familien mit Kindern, Paare mit gemeinsamer Immobilie oder gemeinsamen Krediten, auch Geschäftspartner. Wer keine finanziell Abhängigen hat, braucht sie in der Regel nicht — dann ist das Geld in der Berufsunfähigkeitsversicherung besser angelegt.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?+
Als grobe Faustregel das drei- bis fünffache Jahresbruttogehalt, plus noch offene Kredite wie die Restschuld der Baufinanzierung. Die Summe soll den Hinterbliebenen genug Zeit und Mittel geben, ihr Leben finanziell neu zu ordnen, ohne die Immobilie verkaufen zu müssen.
Was ist die Über-Kreuz-Gestaltung?+
Bei Paaren schließt jeder Partner eine Police auf das Leben des anderen ab und ist selbst Versicherungsnehmer und Beitragszahler. Stirbt einer, erhält der andere die Summe aus seinem eigenen Vertrag — die Auszahlung fällt dann nicht in den Nachlass und löst keine Erbschaftssteuer aus. Ohne diese Gestaltung kann die Auszahlung steuerpflichtig werden.
Warum ist sie so günstig?+
Weil sie reiner Risikoschutz ohne Sparanteil ist: Du zahlst nur für die Absicherung des Todesfallrisikos, nicht für einen Kapitalaufbau. Deshalb ist die Risikolebensversicherung deutlich billiger als eine Kapitallebensversicherung — und der Vermögensaufbau gelingt separat mit einem ETF-Sparplan ohnehin besser.
Unabhängig recherchiert. Manche Empfehlungen sind Partnerangebote (auch aus der MyWage-Gruppe) und werden gekennzeichnet. Inhalte dienen der Information und sind keine Anlage- oder Steuerberatung. Stand 11. Juli 2026.